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Vorselektion bei Spätburgundertrauben im Weinberg

Langsam beginnen die Trauben der Spätburgunder- und Grauburgunderreben sich zu färben. Der Zuckergehalt nimmt zu, die Säure ab. Nun werden die Blätter in der Traubenzone weggebrochen. Die Traube reift an der Sonne, sie bildet Farbe und Aromastoffe aus. Trägt die Rebe zuviel Trauben, werden die überzähligen herausgeschnitten, damit die verbleibenden besser reifen. Die Blätter arbeiten aber nicht nur für die Traubenreife, sie exportieren Zucker und andere organische Stoffe auch ins Holz und in die Wurzeln, um Vorräte anzulegen. Diese werden im Winter, beim Austrieb, aber auch im Sommer bei kühlerem Wetter wieder verbraucht.
Die rotgefärbten Trauben sind weiter in der Reifeentwicklung wie die Grünen. Von Hand werden zurzeit die grünen Trauben entfernt um einen einheitlichen Qualitätsstand im Weinberg zu erreichen.

Als letzten großen Arbeitseinsatz vor der Weinlese wird in unseren Weinbergen die Begrünung eingesät, die die Böden für neun Monate bedeckt. Diese typische Wilhelmshof-Methode hat sich bewährt: neun Monate lang schützt die Begrünung den Boden vor Austrocknung und Erosion, doch in den entscheidenden drei Monaten der Reifezeit gehört alles benötigte Regenwasser den Trauben.