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März


Die Winterruhe geht langsam zu Ende. Hormonelle Umstellungen lassen die Rebe allmählich erwachen. Aus den Schnittwunden tropft Wasser, das die Wurzeln nach oben pumpen. Die Rebe "weint"; sie reinigt sich und das Wasser hindert holzzerstörende Pilze am Eindringen in den Rebstock. Mit dem höheren Sonnenstand erwärmen sich Boden und Reben. Der Winterschlaf Nach dem Schnitt werden die Fruchtruten gebogen und an die Drähte gebunden. Dies kann erst geschehen, wenn das Holz, dank genügend Wärme und Feuchtigkeit, weich geworden ist und sich biegen lässt. Das Anbinden nennen wir in der Pfalz "kammert machen".
Photo: Hier werden die alten, abgeschnittenen Reben rausgezogen.
Photo: Das Anbinden der Reben.
Photo: In diesen Tagen werden die ersten Kabinett-Weißweine des neuen Jahrgangs in die Flaschen gefüllt.
Von allen Weinbergen nehmen wir alle drei bis fünf Jahre eine Bodenprobe, um eine Bodenanalyse im Fachlabor anfertigen zu lassen. Die Bodenprobe einer Parzelle wird mit einem Bohrstock aus zwölf 60 cm tiefen Löchern pro Weinberg gezogen. Hierbei werden Ober- und Unterboden voneinander getrennt für das Labor verpackt. Die Bodenanalyse gibt uns genaue Auskunft über Humus- und Nährstoffgehalte unserer Böden.