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Barbara Roth & Thorsten Ochocki - Eine bacchantische Love-Story
Nähme man sich eine Weltkarte vor und zeichnete mit Schwung jene Stationen ein, die
Barbara Roth und Thorsten Ochocki zum höheren Ruhme des Weines bereist haben, erhielte
man so ungefähr die Form eines Herzens. Das kann kein Zufall sein ... Die beiden
Hochbegabten lernten sich beim Studium in Geisenheim kennen, wo sonst? Man fühlt sich
beinahe wie in einem Märchen, wo zuerst ausgepichte Prüfungen bestanden werden müssen,
bis irgendwann endlich die Glocken läuten - denn statt sogleich mit Gold beladen in die
Heimat zurückzukehren, schürften die Zwei zunächst jahrelang auf sämtlichen Weinbau
treibenden Kontinenten nach verborgenen Kenntnissen.
Zum Mit-Malen. Barabara: Naramata Valley, Canada; Stellenbosch, Süd-Afrika; Urville und
Reims, Champagne; Beaune, Burgund; außerdem Bordeaux. Thorsten: Schloss Vollrads, Rheingau;
mehrere fränkische und badische Top-Betriebe (darunter Hummel in Malsch); St. Emilion,
Frankreich; Oregon, USA; Central Otego, Neuseeland. - Fehlt noch was?
Sommer 2005. Barbara Roth und Thorsten Ochocki sind wieder zu Hause. Eine "Nachfolge"
tritt man am besten an, indem man vorausgeht. Weltweit gesammelte Kompetenz wird eingespeist,
gottgebene Genialität in den Dienst der edlen Sache gestellt. Neu ist etwa die kraftvolle
Sekt-Cuvée Pinot B., aber auch ein crèmiger Silvaner-Sekt, dessen Trauben Ochocki aus
seiner Heimat Franken vom elterlichen Weingut holt.
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