Image thumbnail

Nachhaltigkeit

Nachhaltig seit 1975

Der Nachhaltigkeitsgedanke steht im Wilhelmshof über allem:

Die Böden sind unsere Herkunft und unser Ursprung – für sie tun wir alles.
Keine Pestizide, keine unnötigen Maschinen, Arbeiten im Einklang mit der Natur, 100% Handlese. Das alles ist extrem zeit- und personalaufwändig. Wir schaffen einen Raum in welchem Menschen und Natur in friedlicher Koexistenz leben und gedeihen können und auch für die nächsten Generation erhalten bleibt.

Zeichnung Raupe
Keine Herbizide und Pestizide

Unkraut gibt es im Wilhelmshof nicht, der Bewuchs heißt bei uns Beikraut und ist wichtig für die Humusversorgung der Böden. Wir verzichten komplett auf Herbizide und Pestizide.

Auch bei der Schädlingsbekämpfung setzen wir ganz auf das biologische Verfahren der sexuellen Verwirrung durch Pheromone: Der einbindige und zweibindige Traubenwickler findet so die Weibchen nicht mehr und kann sich nicht vermehren. Seit mehr als 20 Jahren machen alle Winzer in Siebeldingen bei diesem Projekt mit.

Zeichnung Traube
Biologische Düngung

Auf unserem Weinberg verzichten wir vollständig auf chemische Düngemittel. Stattdessen versuchen wir alles, was wir dem Weinberg entnehmen, auch wieder den Böden zurück zu geben und in den Kreislauf zu integrieren. So werden nach dem Keltern die Beerenhäute der Trauben als organischer Dünger zurück in den Weinberg gebracht.
Eine chemische Düngung mit Bor wird dadurch überflüssig.

Zeichnung Weinfass
Nachhaltigkeit im Weinkeller

Auch bei der Vinifikation im Weinkeller setzen wir ganz auf möglichst ressourcenschonendes Arbeiten: Durch die speziell gebauten Erdkeller müssen wir hier keine energieaufwändige Wärme-Kältetechnik einsetzen. Die natürliche Kühle und Luftfeuchtigkeit der Keller sorgt von ganz alleine für ideale Reife- und Lagerbedingungen. Ein raffiniertes System aus Ventilatoren gleicht mögliche Temperaturschwankungen aus.

TROCKENMAUER

Während der Flurbereinigung in den 60er Jahren fielen zahlreiche Hecken, Bäume und Nischen als Brutstätten und Lebensraum für Tier einfach weg: Vater Herbert Roth jedoch bewegte das Thema Nachhaltigkeit so sehr, dass er schon damals als Gegenbewegung eine 70 Meter Lange Trockenmauer am Frankweiler Petersbuckel gebaut hat und so neuen Lebensraum für Kleintiere und Insekten geschaffen hat.

LEBENSTÜRME

Auf unseren Weinbergen stehen mittlerweile drei 5-Meter hohe Lebenstürme, die auf nur einem Quadratmeter Fläche in verschiedenen Stockwerken Unterschlupf für Igel, Mäuse, Wildbienen, Vögel und zahlreiche andere Insekten und Kleintiere bietet. Sie dienen zur Erhaltung der Artenvielfalt, denn durch die zunehmende Monokultur, verlieren viele Lebewesen ihren natürlichen Lebensraum.

Nachhaltigkeitsbericht zum Download
WIR SIND NACHHALTIG

Als erstes deutsches Weingut haben wir bereits seit 2015 einen Nachhaltigkeitsbericht nach den strengen Leitlinien der GRI-G4 (GRI = Global Reporting Initiative) vorgelegt. Seit 2019 sind wir als erster und bisher einziger Winzerbetrieb in den Deutschen Nachhaltigkeitskodex DNK_2019_Wein- & Sektgut Wilhelmshof aufgenommen worden. Heute prägt der Gedanke der Nachhaltigkeit mit seinen drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales unser Handeln vom Weinbau bis hin zur Vermarktung.

 

Wir sind Pioniere

Die Nachhaltigkeit liegt uns aber schon seit langem am Herzen. Schon Vater Herbert Roth beschäftigte sich bereits in den 70er Jahren intensiv mit der Thematik. Seitdem ist der Wilhelmshof ein echter Nachhaltigkeits-Pionier im Weinbau. Ob Experimente mit neuen resistenten Rebsorten, innovativen Verpackungen und ressourcenschonenden Kellertechniken: wir versuchen stetig aufs Neue, noch nachhaltiger zu werden.

 

Wir sind energieeffizient

Zum Gesamtkonzept gehört die nachhaltige Energiegewinnung durch Photovoltaik dazu. Rund 40 Prozent des selbst erzeugten Stroms werden im Weingut verbraucht.

Durch das Verbrennen von Rebholz im Winter konnte der Heizölverbrauch um 70 Prozent gesenkt werden. Nicht zuletzt ersetzt im Neubau des Wohnhauses mit Büro eine solarbetriebene Wärmepumpe den alten Ölheizkessel.

 

Wir sind Bio-zertifiziert

Das Wirtschaften im Kreislauf bestimmt die Arbeit in den Weinbergen. Der Betrieb ist Bio-zertifiziert. Daher verzichten wir ganz auf Herbizide und Fungizide, düngen rein biologisch und erledigen viele Arbeiten ohne zusätzlichen Maschineneinsatz.

 

Wir denken sozial

Auch soziales Engagement ist uns im Gut sehr wichtig: Während der Flüchtlingskrise 2015 starteten wir auf Initiative des jungen Teams und der internationalen Lesehelfer das Projekt Multikulti-Wein, an dessen Ende eine Spende von 16.000 Euro für Terre des Hommes stand.

All dies tun wir freiwillig, das ist eine Frage der Haltung.

0
    0
    Warenkorb
    Ihr Warenkorb ist leer