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Juli

Die Leguminosen-Einsaat ist in den Rebenzeilen gut aufgegangen. Die Kleesorten nehmen auf natürliche Weise Luftstickstoff auf und stellen diesen den Reben zur Verfügung. Eine stets blühende Kräuterdecke fördert die Raubmilben sowie andere Kleininsekten und Spinnen, die uns helfen, die Schädlinge in Schach zu halten.

Unsere fleißigen Mitarbeiter haben die Rebentriebe exakt in den Drahtrahmen eingefügt, so dass Blätter und Gescheine luftig hängen. Die "Reben-Gescheine" haben die schützenden Käppchen abgeworfen - erst jetzt können wir von Trauben sprechen. Nach der Rebblüte kann nun das Wachstum der Beeren beginnen. In den nächsten Wochen werden unsere erfahrenen Mitarbeiter in zeitintensiver Handarbeit (100-120 Arbeitsstunden pro Hektar) die Trauben halbieren, eine unumgängliche Maßnahme, wenn man schon im Weinberg höchste Anforderungen an die Qualität des Weins stellt. Dieses wahrlich "einschneidende" Vorgehen hat ausschlaggebende Auswirkung auf die Gesundheit und die Qualität der wachsenden Trauben. Im Juli findet der "Traubenschluss" statt, das heißt, die Beeren der Trauben sind nun so dick, dass sie sich gegenseitig berühren.