Die Siebeldinger Kunstwoche fand 2002 etwas früher im Jahr statt und zwar am 25. Mai bis 2. Juni. Einer der prominentesten Gäste bei der Eröffnung am Samstag den 25. Mai 15 Uhr war der Landesvater Ministerpräsident Kurt Beck. In seinem Grußwort sprach Kurt Beck von einem „Dreiklang“ im Wilhelmshof, nicht nur der Sekt und der Wein auch das kulturelle Engagement stünden für den Erfolg des Unternehmens und auch den Erfolg der Kunstwochen. „Der 19. Siebeldinger Kunstwoche wünsche er die verdiente breite Ressonanz in der Öffentlichkeit“.
Hartmut Globisch stellte den Gästen die interessanten Künstler vor: Sekinger – ein Kunstfreund von Hartmut Globisch – steht der Idee des Gesamtkunstwerks nahe, das im Sinne einer positiven Utopie alle Künste einschließen. Seine Tätigkeit beschränkt sich nicht auf das Gebiet der Malerei allein, sie geht über in das Gestalten seiner Bilderrahmen über plastische Arbeiten in Gips, Terrakotta und Bronze bis hin zur Gestaltung von Brunnen….
Jutta Votteler, Farbradierungen
Ulrich J. Sekinger, Plastiken & Bildnisse
Birgit Schülein & Susanne Högner, Goldschmiedearbeiten
Zum Open-Art am Sonntag, den 26. Mai, 11 – 16 Uhr, hatten wir aufgrund der großen Anhängerschaft wiederholt das Helena Paul-Quintett eingeladen. Die dunkle Blues-Stimme von Helena Paul, die nahezu alles singen kann, was Pop, Jazz und Musical (Jazz-Crossover) bietet, bot begleitet von einem ausgezeichneten Quintett eine erfrischende Reise durch verschiedene Stile und Atmosphären.
Das Restaurant Sonnenhof servierte den Gästen kleine sommerliche Gerichte.
Wilhelmshof-Kulinarium am Freitag, den 31. Mai und Samstag, den 1. Juni 2002, jeweils ab 19 Uhr. Das Restaurant Sonnenhof mit Volker Krug und Matthias Goldberg erschufen mit ihrer Mannschaft ein hinreißend-kulinarisches Kunstwerk, der Applaus der abendlichen Feinschmecker für die Kochkünstler wollte nicht enden.
Barbara Roth und ihre Freundin Yquem Viehauser, beide Weinbaustudenten in Geisenheim, stellten den Gästen die Sekte und Weine vor. Der Kunstfreund Hartmut Globisch bereicherte die beiden Abende mit seinen literarischen Einlagen über „Goethe und Wein“. Er wusste viel Amüsantes und Geistreiches aus dem Leben des Geheimrates zu berichten.