Choi Kyung AE
Choi Kyung AE wurde an der Yewon Arts University in Südkorea ausgebildet. Das Studium verschiedener Kunstrichtungen führte sie zur Beschäftigung mit Hanji, dem traditionellen koreanischen Papier aus Maulbeerbäumen.
Zunächst lag ihr Schwerpunkt in der Fertigung von Designobjekten aus Hanji, für die sie mehrfach Auszeichnungen erhielt. Dazu gehören der goldene Preis beim Wettbewerb der Republik Südkorea für Kunsthandwerker 2012 und eine Ehrung in Silber bei der Landesausstellung für Hanji-Kunst 2017. Choi Kyung AE beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen in Südkorea, aber auch in Japan und Europa. Die Begegnung mit dem südkoreanischen Künstler und Galeristen Park Moon Kwan beeinflusste ihre Hinwendung zur bildenden Kunst. Er fördert die Künstlerin und präsentierte ihre Arbeiten unter anderem 2025 auf der Art Karlsruhe.
Die ausgestellten Werke gehören zur Serie „Creation and Extinction“. Hunderte von winzigen Röhrchen aus Hanji-Papier bilden Wellen und Wirbel, konzentrieren sich kraftvoll in der Mitte, um dann wieder auseinander zu fließen. Es sind Kompositionen voller Dynamik, aber auch einer grenzenlos erscheinenden Leichtigkeit. Die anmutigen Kreationen symbolisieren die immer wiederkehrende Schöpfung, das Werden und das Vergehen. Ein Prozess, der sich auch im Jahreszyklus eines Weinbergs widerspiegelt.
In Zusammenarbeit mit Gallery ArtPark, Karlsruhe
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